Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Qualifying in Montreal!
    Formel 1 2018 Montreal: Sebastian Vettel stürmt zur Pole!


    Ferrari beim Kanada-Grand-Prix vorerst vorne - Valtteri Bottas (2.) schneller als Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton (4.) - Red Bull wagt Strategiepoker


    (Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel hat sich die Pole-Position für das Rennen zum Kanada-Grand-Prix gesichert. Der Ferrari-Pilot verwies im Qualifying am Samstag Valtteri Bottas (Mercedes/2./+0,093 Sekunden) und Max Verstappen (Red Bull/3./+0,173) auf die Plätze.

    © Sutton

    Pole: Sebastian Vettel war im Kanada-Qualifying nicht zu bezwingen

    Weltmeister Lewis Hamilton (Mercedes) kam mit 0,232 Sekunden Rückstand über den vierten Rang nicht hinaus, leistete sich aber auf seinen schnellen Runden in Q3 mehrere Rutscher und Verbremser. Auch Kimi Räikkönen (Ferrari/5./+0,331) musste seinen zweiten Versuch nach einem Fehler abbrechen. Daniel Ricciardo (Red Bull/6./+0,352) komplettierte die Spitzengruppe.

    Außerdem in den Top 10: Nico Hülkenberg (Renault/7.), Esteban Ocon (Force India/8.), Carlos Sainz (Renault/9.) und Sergio Perez (Force India/10.).

    Malus für Red Bull: Verstappen und Ricciardo setzten ihre schnellsten Runden im Q2 auf Hypersoft - ohne dass dazu Notwendigkeit bestanden hätte. Der Niederländer markierte sogar die Bestmarke. Sie müssen nun auf der weichsten Mischung das Rennen starten, während Ferrari und Mercedes sich auf Ultrasoft beschränkten. Damit sind Rot und Silber strategisch flexibler, während die Red-Bull-Fahrer wohl früh die Reifen wechseln müssen - dafür aber anfangs überholen könnten.
    Kevin Magnussen (Haas/11.), Brendon Hartley (Toro Rosso/12.), Charles Leclerc (Sauber/13.) sowie die McLaren-Piloten Fernando Alonso (14.) und Stoffel Vandoorne (14.) schieden nach Qualifying-Abschnitt zwei aus. Sie haben (wie alle weiteren Piloten) freie Reifenwahl für das Rennen.

    Nach dem ersten Qualifying-Abschnitt war für Pirere Gasly (Toro Rosso/16.) sowie die Williams-Piloten Lance Stroll (17.) und Sergei Sirotkin (18.) Schluss. Auch Marcus Ericsson (19.) musste die Segel streichen.
    Der Sauber-Pilot warf sein Auto am Ausgang der Kurve 4 in die Mauer, beschädigte sich die Aufhängung und rollte zurück an die Box. Damit war sein Arbeitstag vorzeitig beendet. Er räumte seinen Fahrfehler sofort im Funk ein: "Sorry", rief Ericsson seinem Renningenieur zu.

    Keine Zeit setzte Romain Grosjean (Haas). Der Franzose erlitt beim ersten Rausfahren aus der Boxengasse einen kapitalen Turboschaden. Sein Auto ging in einer dicken Qualmwolke auf, er musste sofort abstellen. Um das Rennen starten zu dürfen, benötigt er eine Sondergenehmigung der Rennleitung. Aufgrund ausreichender Vorleistungen in den Trainings (Grosjean knackte die 107-Prozent-Marke mehr als locker und war im vorderen Mittelfeld zu finden) handelt es sich um eine Formalie.
    Seite neu laden: Ausführlicher Bericht in Kürze!
    Quellen
      • http://www.formel1.de